Petra Schlötzer

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Ein neuer Abschnitt beginnt...

13-11-2017

Scheinbar wird es zur Routine, dass ich nur rund um den Jahreswechsel schaffe hier einen Eintrag zu schreiben... naja - auch das ist eine gewisse Art von "regelmäßig", oder?

Auch das Jahr 2017 ist schon fast wieder vorbei - und ja, es beginnt ein neuer Abschnitt für mich. Und ich bin wie immer sehr gespannt, wo es mich hinführt.

Was hat sich verändert? Ich habe nach drei Jahren die Ausbildung als systemische Paar- und Familientherapeutin abgeschlossen und bin zum Einen super stolz - weil das geschafft ist, und zum Anderen auch froh - weil jetzt vielleicht wieder etwas "Freizeit" auf mich zukommt. Die letzten Jahre waren wieder sehr ausgefüllt mit Arbeit und Ausbildung - da kam "durchatmen" und "Selbstsorge" wieder mal etwas kurz.

Das ist tatsächlich mein Nahziel momentan... mir endlich auch wieder etwas Zeit zu gönnen, mich um mich zu kümmern, und meinen Akku zu laden. Vielleicht passt dazu die Winterzeit und "Winterschlaf" ja ganz gut. Eigentlich ist es ja die Zeit zum regenerieren und etwas runterzufahren - bis im Frühjahr wieder mit neuem Ehrgeiz weitergemacht werden kann.

Wir werden sehen - ich bemühe mich jedenfalls darum... mal einen Schritt langsamer zu machen.

Es ist sehr interessant - ich habe ja ganz am Anfang schon geschrieben, dass mein Körper mir ein sehr guter Lehrmeister ist. Das ist er weiterhin... und zwingt mich zur Ruhe, immer wieder. Und zum nachdenken und reflektieren. Ich kann jedem nur empfehlen - hört hin in solchen Situationen. Meine "Sollbruchstelle" ist mein Rücken - und der zeigt mir seit ca. einem halben Jahr, dass ich irgendetwas nicht mehr "ertragen" oder "tragen" kann... und nachdem ich das früher mit zusammengekniffenen Zähnen und "es hilft ja nichts, ich muss weitermachen"  geflissentlich überhört habe... höre ich inzwischen schneller hin. Ich mache zwar trotzdem weiter :-) aber nicht mehr so verbissen.

Da mag so mancher denken "ja natürlich - Dauerbelastung - Doppelbelastung - Arbeit und Ausbildung ist zu viel" - nein, ich sehe das anders. Natürlich ist es viel - aber der Druck kommt von etwas anderem... mein Rücken zeigt mir, dass ich wieder etwas verändern muss - weitergehen - etwas Neues anfangen - auch lockerlassen, bzw. loslassen. Und ich höre hin, und denke darüber nach... die ersten Schritte auf dem neuen Weg sind gegangen. Ich hoffe, dass die nächsten bald folgen und ich wieder etwas neues beginnen kann - um wieder "flexibler" und "beweglicher" zu werden.

Zum "Neuen" gehört natürlich auch, mein erlerntes Wissen aus der Ausbildung jetzt wirklich an den Mann und die Frau zu bringen. Systemische Beratung anzubieten - mich wirklich in die Praxis einzuarbeiten in diesem Bereich. Und darauf freue ich mich - und lasse mich gern darauf ein. Jedoch nicht mit Druck und "ich muss doch jetzt...", sondern mit Neugier und Freude.

Ich bin gespannt, wen ich in meinen Räumen begrüßen darf, und wem ich ein Stück auf dem Lebensweg weiterhelfen darf, bzw. für wen ich eine Wegbegleitung darstellen darf. Ich kann die Arbeit dieser Personen an ihrem Leben nicht übernehmen - das muss jeder Einzelne für sich tun. Aber ich gehe gern ein Stück des Weges mit, zeige neue Wege und stütze ein bißchen. Darum geht es - Hilfe zur Selbsthilfe. Und darauf freue ich mich sehr!

In diesem Sinne... bis bald!